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PEDENOSSO (SO) Mascioni-Orgel 1899
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DISPOSIZION |
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Manuale: Principale 8’ Gamba 8’ Bordone 8’ Unda Maris 8’ Flauto 4’ Ottava 4’ Tromba 8’ Pedale: Basso 16’ Ottava 8’ Violoncelli 8’ |
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Windruck: 70 mm WS Kammerton: La3 444 Hz a 15° C Manual :58 töne C – a''' Pedal” C-d''
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Dieses Instrument ist von einigem Interesse, nicht so sehr wegen seines Alters, aber als Zeuge des Überganges vom Orgelbau des 18.Jhdt., mit seinem melodramatischen Stil der ital. Opern, zur cäzilianistischen Reform. Der interressanteste Teil der Orgel ist in ihrem Inneren versteckt, nämlich drei verschiedene Windladensysteme: eine Springlade im Renaissancestil, eine mechanische Kegelladeund scließlich eine Taschenlade. Das Instrument ist in erster Linie ein mechanisches, wenn auch mit Modernismen. Die Disposition, auch wenn sie klar ins 19.Jhdt. gehöhrt, enthält auch Charakteristika des “alten” Geschmackes: ein klares und brilliantes Ripieno, das Flauto armonico 4’ , welches sich von der Flöte seines Vorgängers ableitet. Auf die ausgeprägt “modernen” Elemente trifft man vor allem am Spieltisch: der Einbau eines vollständigen selbstsändigen Pedales. Dazu kommen die Hinzufügung sanft intonierter Streicher in Pedal und Manual, die Kegellade fürs Pedal und die pneumatisch angesteuerte Taschenlade für diejenigen Pfeifen, die für eine Soringlade zu groß sind. Die Orgel ist in der Mitte der Kirche rechts auf einer Seitenempore aufgestellt. Den Prospekt fertigte ein lokaler Handwerker aus einheimischen Pino gembro, das ist eine sehr harte und beständige Bergkiefer mit einem charakteristischem Duft. Der Prospekt hat drei Felder (7 - 13 - 7) mit insgesammt 27 spitz labierten Pfeifen, F bis h° des Prinzipales 8’. Alle Labien sind auf gleicher Höhe
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