GROSOTTO (SO), Kirche S.Eusebio

Serassi-Orgel 1855

 

DISPOSIZION

Campanelli

Corni dolci 16’ soprani

Cornetta prima

Cornetta seconda

Fagotto 8’ bassi

Trombe 8’ soprane

Clarone 4’ bassi

Trombe 16’ soprane

Corno Inglese 16 ‘soprani

Viola 4’ bassi

Flauto Traverso 8’ soprani

Flauto in ottava

Flagioletto bassi

Ottavino soprani

Tromboni 12’

Voce umana 8’ soprani

 

 

 

Principale 16’ bassi

Principale 16’ soprani

Principale I 8’ bassi

Principale I 8’ soprani

Principale II 8’ bassi

Principale II 8’ soprani

Ottava Bassi

Ottava soprani

Duodecima

Quintadecima

Decima nona

Vigesima seconda

Vigesima sesta e nona

Trigesima terza e sesta

Quadrigesima e Quadrigesima terza

Contrabbasso con Ottave (16’ + 8’)

Timballi

 

 

 

 

TASTIERA: C-a'''

PEDALIERA: C-eb° + Terza Mano + Tremulant

SPIEHILFE: Ripieno, Combinazione Libera, Banda Turca.

SPIEHILFEOttavino soprani, Fagotto bassi, Corno Inglese soprani e Rollante.

 

Die derzeitige Orgel erbaute die Firma Gebrüder Serassi aus Bergamo im Jaher 1855. Der Originalvertrag, abgeschlossen zwischen der Pfarrstiftung  und den Gebrüdern Serassi, vertreten durch Carlo, ist datiert am 30. Juni1852. Auf dem Frontalino oder Namensbrett findet man das Schild der Gebrüder Serassi inclusive der Opusnummer 625.

 Der Orgelbauer Elias Gandini machte 1926 einen Eingriff : Er entfernte das Schlagzeug mit Pauke, Schellen und Becken,genannt Banda Turca, die Clarone bassi, Trompete 16’ soprani und das Flagiolett bassi. Diese Register wurden von uns vollständig nach originalen Vorbildern rekonstruiert. Gandini baute die Viola 4’ bassi in ein Violino 8’ bassi / soprani um, indem er die bestehenden Pfeifen um eine Oktave nach oben  versetzte und andere von schlimmster industrieller Bauweise (Zink!) hizufügte. Auch wurde einer der sieben Bälge eliminiert, um Platz für einen Elektromotor zu schaffen.

Die Orgel steht auf einer Empore über der rechten Seite des Altarraumes. Das Gehäuse steht direkt an der Mauer, ist ausoberflächenbehandelter Fichte und einfach konstruiert. Der Prospekt besteht aus 33 Pfeifen in einem Feld aufgeteilt in drei Pyramiden beginnend ab C. Die Oberlabien sind Mitraförmig und alle Münder auf einer Linie.

Im Jahr 2001 restaurierten wir dieses Werk gründlich nach den Vorgaben des Originalvertrages, stellten die Originaldisposition wieder her und rekonstruierten den geraubten Balg.