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BERGAMO - S.Maria del Giglio Anonymus sec. XVII
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DISPOSIZION |
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Principale
(8’) Ottava
Intiera Quinta
Decima Decima
nona e Vigesima seconda Flauto in Duodecima Soprani
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MANUAL: C-f'''' kurze Oktave PEDAL: C - gs° |
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Die Eigenheiten der Orgel lassen sie jedoch ins Ende 17. Anfang 18. Jhdt.datieren. Die herauragenden Merkmale sind: Das Raster”brett” aus Leder, die Bauart der Windlade, die Inschriften und der Stil der Pfeifen, die Nummerierung der Ventile mit Tusche und die Klaviatur. Wenn auch das Instrument im Großen und Ganzen erhalten ist, wurden jedoch sehr bald einige der alten Pfeifen, auch im Prospekt, ersetzt. Der Prospekt, hergeleitet von der Pfeifenhalterung, besteht aus 19 Pfeifen in einem Feld, aufgestellt in drei Abteilungen pyramidenförmiger Aufstellung. Die mittlere Pyramide besteht aus 11 klingenen und 2 stummen Pfeifen das Prizipales 8’ ab g°, die seitlichen Felder aus je drei Pfeifen der Octave 4’ ab G.Die Klaviatur befindet sich in einem Spielschrank in der mitte des Untergehäuses. Das Pedal ist angehängt; besonders ist die relatv kurze Länge der Tasten. Im Untergehäuse sind zwei parallele Keilbälge, die über Rollen mit zwei seitlich rechts aus dem Gehäuse herauskommenden Stricken betätigt werden. Die Ordnung der Register auf der Windlade entspricht der am Spieltisch, beginnend mit dem Prinzipal 8’. Die genaue Beachtung dessen bestätigt auch die Präsenz der Vigesima sesta (1/3’) und Vigesima nona (1/2’), aber nur in den ersten 13 Tönen (C -e°) als Verstärkung des Ripienos, schon bestehend aus der Decima nona (1 1/3’) und Vigesima seconda (1’) über den ganzen Tastenumfang . |
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